Foto: Ephra
Wolfgang liebt es in seiner Kunst eigene Welten zu schaffen. In seinen Kunstwerken verwandelt er Orte und Dinge so, dass sie zu etwas ganz anderem werden. Seine Kunst lädt dazu ein, Dinge nicht nur so zu sehen, wie wir es gewohnt sind, sondern darüber nachzudenken, wie sie auch anders sein könnten.
Der offensichtliche Unterschied zu einem „normalen“ Tischkicker ist das lange Spielfeld. Es bildet eine Landschaft mit Bergen, Tälern und Höhlen, durch die mehrere Bälle auf einmal sausen. An den Enden des Tischs gibt es keine Punktezähler, denn Wolfgang ist der Meinung, dass man miteinander und nicht gegeneinander spielen sollte. „Das Ziel des Spiels besteht daher nicht darin, möglichst viele Tore zu schießen. Vielmehr steht im Vordergrund, die Bälle gemeinsam durch die Landschaft zu spielen.“
Die Figuren hat Wolfgang aus diversen Ländern bestellt. Einen Markt für Kicker mit Frauenfiguren oder People of Color gibt es nämlich nicht, deshalb hat Wolfgang die Figuren auf der ganzen Welt zusammengesammelt und selbst bemalt.
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Welche Regeln müssten dafür geändert werden?
Gestalte auch ein passendes Spielfeld und eigene Figuren.
Welche Felder oder Ereigniskarten könnten noch dazu erfunden werden?
Noch ein Tipp für kooperative Spiele:
Leg gemeinsam mit deinen Mitspieler*innen eine Zeit fest (z. B. 30 Minuten), innerhalb der alle Figuren ins Ziel gebracht werden müssen.
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