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Foto: Anna Bauer

Wie-yi T. Lauw

Wie-yi arbeitet oft mit Verfremdung. Das bedeutet, Dinge so sehr zu verändern, dass sie noch an ihren Ursprung erinnern, aber gleichzeitig auch viele andere Dinge bedeuten können, also sich selbst „fremd“ geworden sind. Eigentlich versucht die Kunst ja meistens, Dinge zu zeigen, sie abzubilden und auszustellen. Warum macht Wie-yi dann genau das Gegenteil? Das hat verschiedene Gründe, sagt sie. Versteckte Dinge regen die Fantasie an und bringen uns dazu, selbst darüber nachzudenken, was sich hinter der Fassade verbirgt.

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Wie-yi T. Lauw, Dunkle Paarung (I), 2022

Sehen

Feines Hühnerdrahtgeflecht hängt in einem strahlend weißen Raum von der Decke. Es scheint zu schweben, in der Luft zu tanzen und sanft auf den Boden zu sinken. In das Netz sind allerlei prächtige und exotische Blüten verwoben. Blumen und Blätter, die in der Luft gefangen sind, weit weg vom Boden und ihrem heimischen Lebensraum.

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Machen

Hast du eine Lieblingsblume?
Zeichne sie.
Was weißt du über die Blume? Was kannst du über sie herausfinden?
Was hat sie mit dir zu tun?

Weiterdenken

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wo Schnittblumen herkommen? Wo sie leben? Wie sind sie zu dir gekommen und wie war ihre Reise?