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Foto: Lars Borges

Olafur Elliason

Olafur beschäftigt sich in seiner Kunst vor allem mit erstaunlichen Phänomenen in der Natur wie Licht, Wasser, Bewegung und Luft. In sehr aufwendigen Experimenten erforscht er die Gesetze der Natur und die Bedeutung der Kunst in der Welt. In Berlin arbeitet er mit einem großen Team bestehend aus Handwerker*innen, Architekt*innen, Archivar*innen, Forscher*innen, Programmierer*innen und Kunsthistoriker*innen zusammen.

Olafur Eliasson, Shore compass (21:00, red orange), 2018

Sehen

Ein seltsames Gebilde baumelt von der Decke. Es besteht aus allen möglichen verschiedenen Teilen. Ein kleines Dreieck aus Stoff an der Spitze, ein Seil am anderen Ende, ein Stück Holz, eine kurze Metallstange, ein orangefarbenes bauchiges Etwas und ein Reifen drum herum. Was könnte das sein?

Die Teile des Objekts hat der Künstler an abgelegenen Stränden in seiner Teilheimat Island gesammelt und mit anderen Dingen aus seinem Berliner Studio kombiniert. Das vielleicht wichtigste Element ist der Metallstab – der eigentlich ein Magnet ist. Er macht aus den Einzelteilen ein Ganzes und gibt ihm eine Funktion: Es ist ein Kompass! Die Spitze zeigt quer durch den Raum in die Richtung eines der Fenster: Das muss Norden sein.

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Machen

Baue ein „Wunschpendel“.

Suche dir verschiedene Fundstücke und Recycling-Material, z. B. Plastikflaschen, Deckel, Stöcke, Schwämme und vieles mehr zusammen. Kombiniere alles zu einem Objekt und hänge es an einer Schnur auf. Achte darauf, dass es gut ausbalanciert ist. Es sollte sich jetzt frei bewegen und drehen können.

Material:
– unterschiedliche Fundstücke und Recycling-Material
– Schnur
– Schere
– Kleber

Wenn du dein fertiges Wunschpendel ganz ruhig hältst, in welche Richtung pendelt es sich ein? Was liegt in dieser Richtung?

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Weiterdenken

Wie funktioniert dein innerer Kompass?
Wie entschiedest du, auf was du deine Aufmerksamkeit richtest?

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