Foto: Jörg Dedering
Nicole ist eine Forschende. In ihren Werken setzt sie sichtbare und unsichtbare Spuren, die sie aufnimmt, verfolgt und weiterführt. So entstehen großformatige Arbeiten, in denen der eigene Körper, und manchmal auch Körpererweiterungen wie Stäbe und Stifte, eine wichtige Rolle spielen.
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Die Kreidelinien auf den Tafeln sind krakelig, manchmal verschmiert, manchmal nicht. Manchmal sind die Zeichen in einer einzigen Farbe, manchmal ein ganzes Gewirr von Farben und Linien. Ab und zu kann man eine Hand oder einen Fußabdruck dazwischen erkennen.
Auf einem Bildschirm im Raum wird ein Film von Nicole und Jan Burkhardt gezeigt und dadurch wird die Entstehung des Kunstwerkes klar: In weiß gekleidet tanzen Nicole und Jan über die Tafeln. Sie benutzen dabei die langen Stöcke als Verlängerung ihrer Arme, malen und verwischen Spuren, während sie sich bewegen. Die Kreide-Spuren stammen von den Bewegungen ihrer beiden Körper.
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Stellt euch vor das Papier ist ein Feld, auf dem sich eure Steine begegnen.
Der Stift schiebt nun den Stein über das Blatt, immer in Berührung mit dem Papier.
Der eine Stein betritt „den Raum“ von links und der andere Stein von rechts. Sie begegnen sich und tanzen miteinander. Reagiert aufeinander. Achtet aufeinander.
Betrachtet am Ende eure Zeichnung gemeinsam.
Material:
– Großes Papier
– Einen Stift und einen Stein pro Person
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Wann ist ein Bild ein Bild? Sind Fußspuren im Schnee auch ein Bild?
Was macht ein Bild zum Kunstwerk?
Was bleibt von einer Begegnung?