Foto: Timo Kaabi-Linke
Nadia faszinieren Orte, und sie liebt es, wie eine Detektivin auf Spurensuche zu gehen. So sammelt sie jede Menge Informationen und Geschichten. In ihrer Kunst versteckt sie dann Hinweise auf das, was sie herausgefunden hat – oft auf eigenwillige Art und mit stark reduzierten Formen. So werden die Betrachtenden selbst zu Forschenden. Nadias Übersetzung legt sich wie eine Schablone auf die individuelle Wahrnehmung von Welt.
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Das Bild hing lange Zeit in der Facebook-Zentrale in Dubai und wurde speziell für diesen Ort angefertigt. Als Nadia den Auftrag bekam, das Bild zu machen, dachte sie darüber nach, was Facebook tut. Sie kam zu dem Schluss, dass die Social-Media-Plattform im Grunde Daten sammelt, um mehr Informationen und Wissen über uns Menschen zu gewinnen – und vielleicht sogar ein wenig die Zukunft vorhersagen zu können. Wie haben manche Menschen in der Vergangenheit versucht, die Zukunft vorherzusagen, ohne eine Technologie, die ihre Daten sammelt? Aus dem Kaffeesatz am Boden einer Tasse die Zukunft zu lesen war früher sehr beliebt. Auch heute gibt es noch Menschen, die das tun.
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Reibe vorsichtig mit dem Wachs eines ausgepackten Teelichts über das Papier, ohne dass das Papier reißt. Anschließend bepinselst du das Papier gleichmäßig mit chinesischer Tinte und lässt es trocknen. Danach klebst du das Seidenpapier mit Holzleim auf festes Papier oder eine Leinwand. Zum Schluss erhitzt du das Wachs mit einem Föhn, bis es flüssig wird, und tupfst es vorsichtig ab.
Material:
– Sehr dünnes Papier (z. B. Seidenpapier)
– Teelicht
– Chinesische Tinte
– Holzleim, Pinsel
– Klebeband
– festes Papier oder Leinwand
– Fön
– Lappen oder Küchenpapier
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