Foto: Jan Strempel Photography
Jeppe möchte die Menschen mit seiner Kunst überraschen. Und er möchte, dass die Leute mit anderen über seine Kunst sprechen oder über die Gefühle und Ideen, die sie bei ihnen auslöst. Deswegen steht ein Großteil seiner Arbeiten auch auf öffentlichen Plätzen, so dass sie möglichst viele Menschen sehen können – auch ohne ins Museum zu gehen.
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In die Kreise sollen die Besucher*innen mit der blauen Farbe sehr schnell und einfach Gesichter malen, die ihre momentane Stimmung widerspiegeln. Als Vorbereitung rät Jeppe zunächst, die Augen zu schließen, einzuatmen, den Atem kurz anzuhalten und wieder auszuatmen, um im Raum anzukommen und sich über das eigene Gefühl bewusst zu werden. Ziel ist es, nicht viel über das Malen nachzudenken und die eigene Stimmung so simpel wie möglich in ein Gesicht zu übertragen.
Die Idee zu diesem Werk kam dem Künstler in einer Zeit, in der es ihm nicht besonders gut ging – er kämpfte mit Depressionen und Burnout. Während dieser Phase hielt Jeppe seinen Gemütszustand fest, indem er jeden Tag einen Gesichtsausdruck in einen blauen Kreis malte – als Bewusstseinsübung. Später erkannte er, dass er damit ein Stimmungstagebuch geschaffen hatte, das ihm zeigte, wie es sich im Laufe der Zeit fühlte – und dass nicht alle Tage schlecht waren
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Wie sieht es in deiner Fantasie aus? Ist da ein Wesen, ein Ding oder etwas ganz anderes? Überlege welche Farbe und welche Form es haben könnte.
Stell dir vor, das Gefühl klopft an deine Tür und sucht einen Ort, um sich sicher zu fühlen. Wo bringst du es hin? Schreibe oder zeichne es auf.
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Woher kommen unsere Gefühle und wo wohnen sie in uns?
Kann man mehrere Gefühle gleichzeitig haben? Wie fühlt sich das an?
Muss man Gefühle benennen können, um mit ihnen umzugehen?