Foto: Ephra
Christian schafft Verbindungen zwischen der Kunstwelt und anderen Lebensbereichen. Er hat für seine Kunstwerke schon mit Gewichtheber*innen, Zauberer*innen, Politiker*innen, Nachrichtensprecher*innen, Wahrsager*innen und Schüler*innen zusammengearbeitet.
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Eine weitere Werkreihe von Christian in der Ausstellung heißt „Künstlerpfade“. Auf den ersten Blick mysteriöse handschriftliche Zeichnungen sind in große Wandteppiche gewebt. Schatzkarten vielleicht? Nicht ganz. Aber zumindest Wegbeschreibungen. Die Vorlagen dazu hat Christian im Lauf der Jahre gesammelt. Es sind auf Servietten und Hotel-Briefpapier gekritzelte Notizen von Freund*innen. Auf einer Reise lernte er in Mexico einen Teppichweber kennen, der die Teppiche seitdem für Christian herstellt.
Beim Besuch in Christians Atelier im Rahmen von „Ephra unterwegs“ entwickelte der Künstler mit den Schüler*innen eine Idee für eine neue Arbeit. Er bat seine Besucher*innen, Posen einzunehmen, die Situationen oder Handlungen darstellen, die für ihre eigene Geschichte sehr wichtig sind. Dazu gehörten Dinge wie ein gute*r Freund*in zu sein, einen Schmetterling zu retten oder die Zeit mit einem Elternteil zu verbringen. Der Künstler fotografierte dann die „monumentalen“ Posen der Kinder, und diese Fotografien sind Teil der Ausstellung „Gedanken spielen Verstecken“ geworden.
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Christian im Februar 2024
Eigene Monumente (Eine Idee von Christian Jankowski)
Material:
– Den eigenen Körper
– Fotokamera oder Smartphone
– Sockel oder Podest
– eventuell Freund*innen, die beim Fotografieren helfen können
Geh nach draußen in den öffentlichen Raum. Suche einen Sockel oder etwas ähnliches, zum Beispiel einen Stein, eine Bank, eine Treppe, etwas auf dem du stehen und deine Pose inszenieren kannst. Klettere darauf.
Stell eine Idee oder Erinnerung in einer Pose dar; das heißt: Du spielst die Szene nach, dann hältst du in der Bewegung inne und bewegst dich nicht mehr.
Fotografiert euch gegenseitig in eurer Pose. Nutzt dabei die Froschperspektive. Das bedeutet, dass ihr beim Fotografieren leicht von unten hoch schaut. So seht ihr gleich noch etwas held*innenhafter aus. Deshalb stehen Statuen auch auf Sockeln.
Tausch dich mit anderen aus:
Was von dir und deinem Leben soll in Erinnerung bleiben?
Was ist wichtig im Leben? Findet Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
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Aus welchen Buchstaben besteht dein Name?
Weißt du was dein Name bedeutet?
Warum haben deine Eltern dir diesen Namen gegeben?
Zeichne eine Karte zu einem Ort, der dir wichtig ist.
Wie könntest du die Karte wertvoller machen? Aus welchem Material würdest du sie herstellen, damit sie 100 Jahre haltbar ist?
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